Rehabilitationsmöglichkeiten nach einer Krebserkrankung

Krebs

Für Menschen, die den Kampf gegen den Krebs gewonnen haben, ist der Leidensweg oft noch nicht vorbei. Viele Patienten haben durch die Krebserkrankung körperliche und psychische Probleme, mit denen sie alleine nicht fertig werden können. Für diese Personen gibt es Maßnahmen und Programme um das eigene Wohlbefinden wiederherzustellen sowie die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern.

Anschlussheilbehandlung / Anschlussrehabilitation

Die Anschlussheilbehandlung oder Anschlussrehabilitation findet im Normalfall direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt statt (bis zu zwei Wochen) und dauern in der Regel drei Wochen. Beide Behandlungen sind darauf ausgelegt, dem Patienten so schnell wie möglich über die Strapazen der Erkrankung hinwegzuhelfen. Während die Anschlussrehabilitation eine Abkürzung der Krankenhausverweildauer und eine Verkürzung der Genesungsphase zum Ziel hat, wird die Anschlussheilbehandlung ambulant oder stationär durchgeführt. Voraussetzung für eine Anschlussrehabilitation ist die Möglichkeit der Selbstversorgung. Falls diese nicht gewährleistet werden kann, sollte der Patient sich für eine Anschlussheilbehandlung entscheiden.

Nachkur / Festigungskur

Die Kuren sind für die Förderung des persönlichen Befindens der Patienten und ihre Reintegration in den Alltag gedacht. Weder die Nachkur noch die Festigungskur muss direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt erfolgen, sollte aber innerhalb eines Jahres genützt werden. Beide Kuren bieten Programme zur Behandlung körperlicher Beeinträchtigungen. Eine Kur kann bei bestehenden Beschwerden, alle 4 Jahre wiederholt werden.

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Bildquelle: tokamuwi / pixelio.de

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